A:
Das Display misst in diesem Fall mit der maximal möglichen Frequenz. Beispiel: Sie möchten einen mit 10 KHz gepulsten Laser mit einem PD10 Messkopf und einem Nova II Display (mit einer maximalen Pulsfrequenz von 4 KHz) messen. In diesem Fall nimmt das Nova II Werte mit 4 KHz auf, das heißt es werden 40 % der Pulse gemessen.
A:
Bei Messung unterschiedlicher Werte können die Köpfe beliebig kombiniert werden. Bei Messung unterschiedlicher Werte können die Köpfe beliebig kombiniert werden. Für Verhältnis- bzw. Differenzmessungen müssen immer je zwei pyroelektrische- bzw. zwei Thermo- / Fotodiodenköpfe verwendet werden.
A:
Dieses Verhalten kann manchmal auftreten, wenn bei vollständig entladenem Akku das Ladegerät angeschlossen wird. Das Display schaltet sich ein, aber der Kontrast des Displays funktioniert nicht, sodass es aussieht, als ob das Gerät ausgeschaltet wäre; die Hintergrundbeleuchtung lässt sich aber ganz normal ein- und ausschalten.
Zur Lösung des Problems halten Sie die On/Off-Taste 4-5 Sekunden gedrückt, um das Display richtig auszuschalten, und schalten es dann durch einen kurzen Druck der Taste ON wieder ein. Eine Fehlfunktion des Displays kann auch durch eine fehlerhafte Software-Aktualisierung verursacht werden. Weitere Informationen zu diesem Fehler finden Sie weiter unten bei der Frage „Kann ich die Software...“.
A: Sie können die Software Ihres Displays mit der USBI PC Software aktualisieren, die Sie auf der Ophir Webseite herunterladen können.
1.
Verbinden Sie das Display mit dem mitgelieferten USB-Kabel mit Ihrem PC.
2.
Gehen Sie auf die StarLab Seite und laden Sie unten auf der Seite die Firmware für ihr Display herunter.
3.
Starten Sie die StarLab PC Software
4.
Wählen Sie Ihr Display aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Upgrade“.
5.
Das Fenster „Device Upgrade Screen“ wird angezeigt.
6.
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um Ihr Display zu aktualisieren.
Wenn die Aktualisierung nicht vollständig durchgeführt wird – weil z.B. das USB-Kabel während der Aktualisierung entfernt wird – wird das Display nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Dies führt dazu, dass die Anzeige des Displays beim Einschalten dunkel bleibt. Hinweis: Der Datenaustausch zwischen Display und PC ist immer noch möglich. Versuchen Sie, die Software mit den weiter oben beschriebenen Schritten erneut zu installieren.
A:
Ophir-Produkte arbeiten normalerweise mit einer Standardabweichung von 2 Sigma. Wenn die Abweichung also mit +/- 3 % angeben ist, bedeutet das, dass 95 % der Köpfe mit der Standardabweichung arbeiten und 99 % mit einer Abweichung von +/- 4 %.
A:
Bei einer Leistung P und einem Strahldurchmesser D entspricht die Leistungsdichte P /(0,785 * D2). Für gepulste Laser gilt: Bei einer Energie E, einer Pulsfrequenz R und einem Strahldurchmesser D entspricht die Leistungsdichte E*R/(0,785 * D2) und die Energiedichte E/(0,785 * D2).
A:
Wenn die kalibrierte Wellenlänge W1 ist und die Wellenlänge W2 gemessen werden soll, nimmt man die relativen Empfindlichkeitswerte der Kurve bei W1 und W2 und berechnet wie folgt: Empfindlichkeit bei W1: s1 Empfindlichkeit bei W2: s2 Wenn das Messgerät auf W1 kalibriert ist, multipliziert man die Messung an W2 mit s1/s2, um die korrekte Messung an W2 zu erhalten.
A: In der Regel treten bei Verwendung unserer Glasfaseradapter keine Leistungsverluste auf. Die Adapter sind nur Hilfsmittel, die die Glasfasern in der korrekten Position gegenüber den Messköpfen halten. Sie haben keinerlei Einfluss auf die Eigenschaften des durch die Glasfaser geleiteten Laserstrahls.
A: Wir haben bei uns einige Tests mit LabVIEW 8.2 durchgeführt und die USBI VIs scheinen kompatibel zu sein.
Auch von Kunden, die mit unseren VIs und LabVIEW 8 arbeiten, sind uns keine Probleme bekannt.
Wenn Sie VIs mit einer aktuelleren Version von LabVIEW öffnen, bietet das Programm sogar an, die VIs automatisch zu aktualisieren.
A: Wenn Sie das Messgerät über die RS232-Schnittstelle ansprechen möchten (für Geräte mit RS232-Schnittstelle), finden Sie im StarCom-Handbuch, das sich auf der CD-Rom befindet, eine ausführliche Beschreibung der Kommunikationsmöglichkeiten und Befehle.
Wenn Sie das Messgerät über die USB-Schnittstelle ansprechen möchten (für Geräte mit USB-Schnittstelle), finden Sie im Installationsverzeichnis der USBI PC Software im Unterverzeichnis „Automation Examples“ Beispiele für die Gerätekommunikation über ActiveX. Hier finden sie außerdem eine Datei, in der die einzelnen Befehle beschrieben werden.
A:Die Gerätemeldungen haben die Form 1.234 (der Punkt trennt den Integer- vom Nachkommateil einer reellen Zahl). Es kann sein, dass dies nicht mit den Einstellungen des verwendeten Computers übereinstimmt. In vielen europäischen Ländern wird z.B. ein Komma („,“) statt des Punkts verwendet (1,234). Dies führt dazu, dass das LabVIEW VI die Geräteantwort nicht „versteht“.
(Weitere Informationen finden Sie auf der Website von National Instruments unter http://zone.ni.com/devzone/conceptd.nsf/webmain/99d21982a9f954e186256a5b0057919e im Abschnitt „Period and Comma Decimal Separators“.)
Lösung: : In den Einstellungen können Sie LabVIEW so konfigurieren, dass LabVIEW die lokalen Einstellungen Ihres Computers ignoriert. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1.
Starten Sie LabVIEW
2.
Wählen Sie Im Menü >> Tools >> Options
3.
Wählen Sie aus der Liste den Eintrag „Front Panel“.
4.
Entfernen Sie die Auswahl „Use localized decimal point*“.
5.
Beenden Sie LabVIEW.
6.
Starten Sie LabVIEW und starten Sie die VIs der Ophir Messgeräte.
A: Ophir hat eigene USB-Treiber für die Verwendung mit der USBI PC Software entwickelt. Die USB-Treiber von National Instruments sind anders aufgebaut. Ophir Treiber sind nicht mit NI VISA kompatibel. NI-Treiber sind nicht mit der Ophir USBI PC Software kompatibel.
Über SwapINF wird Windows so konfiguriert, dass das Ophir-Instrument über den NI-VISA USB-Treiber (NIVIUSBK.sys) mit LabVIEW kommuniziert. Wenn Sie die USBI-Anwendung verwenden, wird Windows so konfiguriert, dass das Ophir-Instrument über den entsprechenden Ophir USB-Treiber (windrvr6.sys) angesprochen wird.
ERINNERUNG: Um LabVIEW zu verwenden, muss zusätzlich NI-VISA 3.01 oder neuer (von National Instruments) installiert werden.
Klicken Sie hier, um das selbst-entpackende „SwapINF Utility“ herunterzuladen. Starten Sie die Anwendung „SwapINF Utility“ und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um das USB-Gerät (USBI oder Nova II) für LabVIEW bzw. USBI PC einzurichten.
A: Für diesen Test benötigen Sie das Programm „Spagent“ und die GPIB PC-Karte von Kiethley. Für weitere Details kontaktieren Sie bitte die Technische Abteilung von Ophir.
A: Das Timing des Adapters wurde von Ophir modifiziert – Überprüfen Sie, ob Ihr IEEE-Adapter die Bezeichnung v2.2 oder höher trägt (Aufkleber am Gehäuse).
A: Die Ophir Ulbrichtkugeln 3A-IS, 3A-IS-IRG und F100A-IS sind auf der Innenseite mit einer diffus reflektierenden Beschichtung überzogen. Die Empfindlichkeit des Messkopfes hängt stark vom Reflexionsvermögen der Beschichtung ab. Eine Steigerung des Absorptionswertes der Beschichtung um 1 % kann zu um 5 % abweichenden Messergebnissen führen. Vermeiden Sie daher Verschmutzungen und Beschädigungen der weißen Beschichtung der Köpfe. Es kann außerdem sinnvoll sein, die Köpfe einmal jährlich zur Rekalibrierung einzuschicken.
A: Der BC20 verfügt über eine Speicherfunktion, mit der vom Detektor gemessene Leistungsspitzen erfasst und gespeichert werden. Bei der Messung eines Laserstrahls wird eine Leistungsspitze erfasst, sobald der Strahl vom Detektor erfasst wird. Diese Leistungsspitze entspricht dem Wert, den ein feststehender Laserstrahl erreichen würde. Daher kann der BC20 sowohl Scanner- als auch stationäre Strahlen genau messen. Für eine Messung ist es notwendig, dass der Strahl die Detektorfläche (von 10x10 mm) für mindestens ~ 13 µs berührt. Dadurch ist die Scan-Geschwindigkeit, die noch zuverlässig gemessen werden kann, auf 76.200 cm/s beschränkt.
A: Nein. Wir haben bei der Entwicklung der Filter darauf geachtet, dass keine durch Mehrfachreflexionen verursachten Effekte auftreten. Aus diesem Grund verwenden wir ausschließlich Elemente mit absorbierenden bzw. streuenden Eigenschaften
A: Die Messwerte werden sehr stark schwanken, aber wenn Sie die Mittelwert-Funktion benutzen und die Pulsenergie die im Katalog vermerkten Maximalwerte nicht übersteigt, sollten Sie brauchbare Messungen erhalten.
A: Die Genauigkeit ist mit ~ 20 % sehr gering, daher ist der PD300 für Wellenlängen unter 360 nm nicht spezifiziert. Für diese kürzeren Wellenlängen wird der PD300-UV empfohlen
A: Alle Ophir pyroelektrischen Messköpfe können in Verbindung mit Ophir Displays zur Bestimmung der Durchschnittsleistung eingesetzt werden. Die Pulsanzahl pro Sekunde wird vom Messgerät erfasst. Die gemessene Energiemenge wird dann durch die Pulsrate geteilt. Da die Pulsrate sehr genau erfasst wird, wird bei konstanter Pulsrate die gleiche Genauigkeit wie bei Energiemessungen erreicht.
A: Nein. Obwohl es mit dem Teleskop-Adapter möglich ist, die tatsächlichen elektrischen Pulse beim Austritt aus dem Kopf zu betrachten, und damit höhere Pulsfrequenzen möglich werden, wird das Display immer noch zur Stromversorgung des Kopfes und zur Einstellung der Wellenlängen benötigt.
A: Ophir pyroelektrische Messköpfe haben einen positiven Temperaturkoeffizienten von 0,2 % pro °C, d.h. bei einer Erwärmung des Kopfes um 10 °C fällt der Messwert 2 % höher aus. In den Messköpfe PD10 und PD10-pJ werden wir beim PD300 Fotodioden-Detektoren eingesetzt, so dass Ihre Temperaturkoeffizienten denen, auf den PD300-Seiten des Ophir Katalogs beschriebenen, entsprechen.
A: Unsere Energiedetektoren messen die Gesamtmenge der Energie, die während der Dauer des am Display voreingestellten, durch die Pulsweite bestimmten, Zeitfensters abgegeben wird. Da wir nicht Leistung
A: Es spricht nichts dagegen. Um das Signal nach außen zu führen, wird eine vakuumdichte 15-adrige Verbindung benötigt. Für den PE50 Kopf ist auch ein vakuumdichter Flansch erhältlich.
A: Solange es sich um ein unbeheiztes und kein Ultrahochvakuum handelt, ja. Dafür müssen Sie den 15-poligen Verbindungsstecker in eine Vakuumdurchführung umbauen oder, wenn möglich, die drahtlose Schnittstelle Quasar verwenden.
A: Die Linearität ist für Aussteuerung > 10 % mit +/- 2 % spezifiziert. Bis zu Werten von 5 % bekommt man noch relativ genaue Messungen – bei Werten unter 3 % sind die Messungen stark verfälscht. Daher sollte man immer die kleinste Skala verwenden, die noch ablesbar ist. Wenn die Ergebnisse einer Messung auf der größeren und der kleineren Skala stark voneinander abweichen, ist immer der Wert auf der kleineren Skala korrekt.
A: Der Kopf stoppt nach 50 us die Messung, sodass ein Teil des Pulses verloren geht. Der Messwert fällt dementsprechend niedriger aus. Dies ist beim PE10 zu beachten, da dieser nur über kurze Pulsweiten messen kann (in diesem Fall ~ 30 us).
A: Das Display bestimmt, wann der nächste Messwert aufgezeichnet wird und misst den nächsten Puls, der nach diesem Zeitpunkt ankommt, d.h., wenn die Datenabtastrate 400 Hz ist, ist der Messkopf alle 400tel Sekunden bereit zur Messung des nächsten Pulses.
A: Die Ursache liegt in den meisten Fällen in akustischen Vibrationen.
Pyroelektrische Messköpfe reagieren auf Vibration ebenso empfindlich wie auf Wärme. Die meisten der empfindlichen Köpfe wie z.B. PE9 und PE10 sind bei den empfindlicheren Skalen sehr vibrationsanfällig. Als Lösung können Sie ein akustisch absorbierendes Material wie z.B. ein dünnes Stück Schaumstoff unter das Gestell des Kopfes legen, um Vibrationen zu dämpfen.
A:
Die USB-Schnittstelle ist für die Kommunikation mit jedem PC entwickelt worden. Allerdings ist unsere Anwendung wie auch die ActiveX-Schnittstelle nur auf Windows Betriebssystemen lauffähig. Das USBI kann über unsere ActiveX-Schnittstelle mit Visual Basic, Visual C++ und LabVIEW angesprochen werden. Mit unserem umfangreichen Befehlssatz (wird bei der Installation mitinstalliert) haben Sie die vollständige Kontrolle über das Gerät. Dokumentation sowie Beispiele finden Sie im Unterordner „Automation Examples“ Ihres USBI Installationsordners.
A:
Die USB-Schnittstelle unterstützt bis zu 10 Köpfe gleichzeitig. Für jeden Kopf wird ein USBI benötigt. Hinweis: Die meisten PCs verfügen über 2 bis 4 USB-Ports. Wenn Sie mehr USBIs anschließen möchten, benötigen Sie einen USB 1.1 Hub
A:
Der analoge Ausgang von pyroelektrischen Köpfen erlaubt Messungen von bis zu 10 Hz. Um höhere Frequenzen (bis zur Maximalfrequenz des Kopfes) messen zu können, müssen Sie den Oszilloskop-Adapter für Pyroelektrische Köpfe verwenden (Ophir Artikelnummer: 1Z11012). Mit diesem Adapter können Sie den Kopf mit dem BNC-Anschluss an ein Oszilloskop anschließen und damit jeden Puls bis zur Maximalfrequenz des Kopfes erfassen.
A:
Ab Version 1.11 unterstützt USBI zusätzlich zu den Standard-Funktionen spezielle OEM-Features. Wenn Sie OEM auswählen, werden Sie nach dem OEM-Code gefragt. Für jeden speziellen Interface-Typ gibt es einen eigenen OEM-Code. Nach Eingabe des Codes startet eine speziell angepasste Installation (mit den gewünschten Funktionen). Alle anderen Kunden sollten die Standard-Installation durchführen.
A: Im Allgemeinen haben Ophir OEM-Messköpfe einen Dynamikumfang, d.h. ein Verhältnis zwischen maximal und minimal nutzbarer Leistung von 40:1. Für Anwendungen, bei denen ein größerer Dynamikumfang benötigt wird, können Ophir Köpfe vom Typ OEM RS232, die über mehrere Dynamikbereiche verfügen, eingesetzt werden.
A: Die Zerstörschwelle von Thermoköpfen hängt nicht nur von der Leistungsdichte sondern auch von der Leistung ab, da die Sensorscheibe bei höheren Leistungsniveaus stärker erwärmt wird. So kann die Zerstörschwelle der Ophir Breitbandbeschichtung bei 10 Watt 50 KW/cm2 sein gegenüber nur 10 KW/cm2 bei 300 Watt. Ophir gibt in den Spezifikationen die Zerstörschwelle – im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern – immer für die höchste Leistung des jeweiligen Kopfes an. Darauf sollten Sie beim Vergleich der Spezifikationen achten.
A: Für die meisten unserer BB Köpfe geben wir eine nominale Zerstörschwelle von 20 KW/cm2 an. Es kann sein, dass andere Hersteller höhere Zahlen nennen. Im Vergleichstest liegt die Zerstörschwelle unserer Beschichtungen höher als die der Konkurrenz; die tatsächliche Zerstörschwelle hängt nicht nur von der Leistungsdichte sondern auch von der Leistung ab. Bei niedrigen Leistungen von 30 W kann die Zerstörschwelle bis zu 50 KW/cm2 liegen; bei hoher Leistung von z.B. 5 KW fällt die Zerstörschwelle auf 3 KW/cm2. Das Programm „Ophir Head Finder“ berücksichtigt diese Abweichungen bei den Berechnungen.
A: Die Zerstörschwellenkurve im Messkopf-Katalog erfasst zwar nur Werte bis 1 ns, die Zerstörschwelle liegt für kürzere Pulse jedoch ähnlich. Sie können für fs-Impulse die Hälfte des ns-Wertes nehmen, d. h., der Absorber wird doppelt so leicht beschädigt.
A: Der Absorber ist für 514-532 nm kalibriert und deckt damit den sichtbaren und den UV-Bereich ab. Bei 266 nm werden nur 1-2 % höhere Werte erreicht, als bei 514-532 nm.
A: Das ist die Leistung, bei der die Messwerte um > 1 % abweichen. Solange die Messwerte nicht abweichen, werden auch optische Veränderungen der Oberfläche nicht als Zerstörung betrachtet.
A: Der 3A-P absorbiert bei 10,6 µm etwa 85%, daher kann er zur Messung schwacher CO2-Laser verwendet werden. Beachten Sie jedoch die niedrige Zerstörschwelle von 50 W/cm2.
A: Bei Wellenlängen zwischen 0,625 und 1um (HE) bzw. über 0,755 um (HE1) wird zuviel Energie übertragen und die Absorption fällt um ~ 10 %. Dies kann zur Austrocknung der Wärmeleitpaste des Kühlers hinter dem Absorber führen. Der Messkopf kann in diesem Spektralbereich verwendet werden, wenn Leistung und Energie 90 % des Maximalwerts nicht überschreiten und die Kalibrierung nicht so wichtig ist.
A: Ja. Schließen Sie dazu den Intelligenten Messkopf an die Intelligenter Messkopf an BNC-Schnittstelle (Ophir P/N 1Z11010) an und verbinden Sie den Ausgang mit einen Verstärker mit einer Eingangsimpedanz von ~ 10 KOhm.
A: Thermoköpfe für diskontinuierlichen Betrieb, wie z.B. die Modelle 30(150)A, L40(150)A etc., können mit maximal den in Klammern angegebenen Leistungen betrieben werden. Die maximal zulässige Dauer lässt sich nach der Faustregel 1 Minute/Watt/cm3 Messkopfoberfläche berechnen. Beispielsweise ergibt sich daraus für den Messkopf 30(150)A bei 150 Watt eine Dauer von etwas über einer Minute (1 Minute*165 cm3/150 Watt). Das Programm Head Finder kann diesen zulässigen Wert für diskontinuierliche Verwendung berechnen, wenn Sie die Option „duty cycle“ (Einschaltdauer) auswählen.
A: Für die Bereiche < 750 nm und für > 900 nm ist es flach, kann aber zwischen den beiden Bereichen um +/- 2-3 % variieren. Aufgrund dieser Variationen in beiden Richtungen können diese Werte im Spektraldiagramm nicht erfasst werden.
A: Ja, der EX verfügt über gute Absorptionswerte und durch die hohe Zerstörschwelle ist er besonders gut für TEA-Laser geeignet. Allerdings ist der Messkopf für 10,6 um nicht exakt kalibriert.
A: Wassergekühlte Köpfe funktionieren ohne Wasserfüllung wegen des dann fehlenden thermischen Kontakts zwischen Scheibe und Kopf nicht ordnungsgemäß. Ein gefüllter Kopf kann bei sehr reduzierter Leistung für kurze Zeit auch ohne zirkulierendes Kühlwasser betrieben werden, wenn der Kopf mit Wasser gefüllt ist und Ein- und Auslassöffnung verschlossen sind.
A: Wassergekühlte Köpfe werden von der Umgebungstemperatur kaum beeinflusst, da hier die Messkopftemperatur durch die Wassertemperatur bestimmt wird. Ophir konvektions- und lüftergekühlte Messköpfe sind für eine Umgebungstemperatur von 25 °C bei Dauerlast spezifiziert. Unter diesen Bedingungen sollte die Messkopftemperatur höchstens etwa 75 °C betragen. Bei höheren Umgebungstemperaturen muss die Maximalleistung dementsprechend herabgesetzt werden.. So muss beispielsweise die Maximalleistung bei einer Umgebungstemperatur von 35 °C auf (75-35)/(75-25) = 80 % der angegebenen Maximalleistung reduziert werden.
A: Oberflächenabsorber verfügen wegen ihrer absorbierenden Oberfläche über ein flaches, breitbandiges Spektrum. Bei einem Oberflächenabsorber werden die Photonen in der obersten Absorberschicht in Wärme umgewandelt. Die P-Versionen dieser Messköpfe verfügen über einen Absorber mit mattierter Oberfläche. Dadurch wird zwar eine überragende Zerstörfestigkeit bei gütegeschalteten Lasern mit hoher Energiedichte erreicht, die Zerstörschwelle bei CW-Lasern ist dagegen gering. Dieser Messkopf-Typ wird auch als Volumen-Absorber bezeichnet, da die absorbierte Energiemenge dem unter der Oberflächenschicht des Absorbers liegenden Material-Volumen entspricht. Für weiterführende Informationen zu Messköpfen mit thermischen Oberflächen, Volumen-Absorbern und Absorbern für Hochleistungslaser klicken Sie hier..
A:
Bei Normalbetrieb (CW) wird das CCD zu Beginn einer Messung automatisch getriggert. Am Ende der Integrationszeit wird die Spannung jedes einzelnen Pixels des CCD seriell ausgelesen und vom A/D-Wandler in einen 12-Bit langen Digitalwert umgewandelt. Wenn alle Spannungen aus dem CCD ausgelesen sind, wird vom PLD-Chip an den PC gemeldet, dass neue Daten zur Verfügung stehen. Sobald die Daten vom PC ausgelesen wurden, werden die nächsten Messwerte aus dem CCD ausgelesen und der Vorgang beginnt erneut.
Im gepulsten Modus für lange Pulse ( >5 µs ), wird das CCD nicht wie im CW-Modus automatisch getriggert, sondern wird durch die Triggerelektronik ausgelöst. Da es sich um lange Pulse handelt, kann, indem die entsprechende Aufnahmezeit gewählt wird, nach der Messung ihre Intensität aus dem CCD ausgelesen werden.
Im gepulsten Modus für kurze Pulse (< 5 µs) kann nicht die gleiche Methode wie für lange Pulse verwendet werden, da im Moment der Auslösung der Elektronik der Puls bereits beendet ist. Aus diesem Grund wird das CCD wie im CW-Modus automatisch getriggert, mit dem Unterschied, dass vom PLD-Chip geprüft wird, ob während der Aufnahmezeit ein Puls erfasst wurde. Ist das der Fall, läuft der weitere Vorgang normal ab; ist das nicht der Fall, wird eine neue Messung begonnen.
Für die meisten Anwendungen mit gepulsten Lichtquellen ist der CW-Modus ausreichend (zumal die Intensität durch Filter oder Verkürzen der Aufnahmezeit angepasst werden kann). In diesem Fall sollte die Aufnahmezeit so angepasst werden, dass während jedes Aufnahmezyklus mehrere Pulse aufgezeichnet werden. Damit werden 'leere' Aufnahmezyklen vermieden, während deren vom CCD kein Lichteinfall gemessen wird. In Fällen mit langsamen Pulsen bzw. wenn die Aufnahmezeit übermäßig lang eingestellt sein müsste, um in jedem Zyklus die Aufnahme mindestens eines Pulses garantieren zu können, kann stattdessen der Puls-Modus verwendet werden.
A:
Diese Werte werden durch die Leistungsdichte bestimmt, d.h. durch die Leistung, die durch den 5 µm x 3 mm großen Schlitz aufgenommen wird, wenn die Lichtquelle länger als 3 mm ist, sodass der Schlitz ganz ausgefüllt wird.
Bei einer typischen Wellenlänge von 670 nm entspricht die höchste aufgenommene Leistung Belichtungszeit mal Leistungsdichte ~ 2E-7 Watt * sec / cm2.
Da die maximale Belichtungszeit 7 s beträgt und man die Werte bis zu 1/100tel des Maximalwertes gut ablesen kann, liegt der minimale Leistungswert am Schlitz bei ~ 0,5 nW/cm2. Wenn die zu messende Lichtquelle ein Lichtwellenleiter ist, können Sie den Faseroptischen SMA-Adapter (Ophir P/N 1Z08205) mit Fokussierungslinse (Ophir P/N 1G01236) verwenden, um den Lichtstrahl auf den Schlitz zu auszurichten.
Da die minimale Belichtungszeit 28 µs beträgt, liegt der maximal ablesbare Leistungswert bei ~ 1 mW/cm2. In der Praxis kann man den Strahl beliebig oft teilen oder über einem Diffusor in den WaveStar lenken, sodass es faktisch keine Obergrenze für Leistungsmessungen gibt.
A:
Bei 905 nm liegt die Schwelle der auf den 5 um x 3 mm großen Einfallsschlitz einwirkenden Energie für Einzelpulse bei ~ 100 nJ/cm2. Bei 1030 - 1100 nm dürfte die Empfindlichkeit um den Faktor 10 bis 100 geringer sein.
A:
Die relative Spektralempfindlichkeit ist in den folgenden Diagrammen dargestellt. Beachten Sie, dass der WaveStar Differenzen in der Spektralempfindlichkeit ausgleicht.
A:
Als Reaktion auf das wachsende Kundeninteresse werden derzeit ActiveX-Steuerelemente in den WaveStar integriert. Damit besteht die Möglichkeit, dass auch mit anderen Anwendungen (wie LabVIEW, LabWindows, Visual Basic, Visual C++) die WaveStar-Parameter in Echtzeit gesteuert und Messwerte erfasst werden können. Diese Funktion ist mit der nächsten Version von WaveStar verfügbar (Februar 2002).
A:
Wird die Leistungskalibrierung des WaveStar über das P-Symbol aktiviert, generiert die Software für jede Wellenlänge einen Kalibrierungsfaktor. Dieser gleicht die Empfindlichkeitsschwankungen des WaveStar bei den unterschiedlichen Wellenlängen aus und erzeugt eine Spektralkurve mit den korrekten relativen Intensitätswerten. Hat beispielsweise das Licht bei einer Wellenlänge die doppelte Intensität wie bei einer anderen, zeigt das Display eine relative Höhendifferenz zwischen den beiden Wellenlängen mit dem Faktor 2 an.
Die Korrekturkurve wird erzeugt, indem der WaveStar einer auf NIST (National Institute of Standards and Technology des Handelsministeriums der USA) rückverfolgbaren kalibrierten Breitbandlichtquelle ausgesetzt wird. Die Software vergleicht die bekannten relativen Intensitätswerte der Spektralkurve der Lampe mit den vom WaveStar erzeugten Werten und erstellt eine Korrekturkurve.
A:
Sie können den Quasar selbstverständlich zur Datenerfassung nutzen, die Unterschiede im jeweiligen Verfahren hängen allerdings stark von den verwendeten Köpfen ab. Ophir Thermo- und Photodiodenköpfe funktionieren mit dem Quasar fast genauso wie mit dem Nova II. Sie sollten bei der Datenerfassung also genauso vorgehen können wie bisher. Sie müssen nur eine Bluetooth-Verbindung herstellen und einen Com-Port auf dem PC öffnen, um wie mit dem Nova II Befehle zu senden. Zum Senden der Befehle kann etwas einfache Low-Level-Programmierung nötig sein, um die Befehle zu senden bzw. zu empfangen und um Prä- bzw. Suffixe zu entfernen. Bei Problemen können Sie sich an den Support von Ophir-Spiricon wenden. Wenn Sie allerdings Pyroelektrische Messköpfe verwenden, müssen Sie warten, bis die ActiveX-Erweiterung veröffentlicht ist, da die Kommunikation hier ganz anders funktioniert als beim Nova II und Sie die nötigen Anpassungen wahrscheinlich nicht selbst vornehmen können werden. Ihre Datenerfassungs-Software könnte sich ebenfalls etwas unterscheiden; die Funktionsweise wird aber der des Pulsar gleichen. Die ActiveX-Erweiterung für den Quasar ist vorläufig für Anfang 2009 angekündigt. Beachten Sie, dass die „every pulse“ Datenrate beim Quasar niedriger sein wird, als beim Nova II; hier garantieren wir in den Spezifikationen 500 Pulse/Sekunde. Schließen
A:
Der Quasar unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht von anderen elektronischen Messgeräten; er muss jedes Jahr neu kalibriert werden. Es bleibt allerdings dem Kunden überlassen, ob er die Kalibrierung durchführen lässt oder nicht. Wie auch im Datenblatt vermerkt, wissen wir, dass sich die Kalibrierung der Messgeräte mit der Zeit verschlechtert. Das muss sich nicht unbedingt auf Ihre spezielle Anwendung auswirken. Um die Konformität mit ISO- und anderen Normen zu gewährleisten, raten wir allerdings zur jährlichen Rekalibrierung.
A:
Dies ist leider zurzeit nicht möglich. Der Quasar kann jeweils mit nur einem Computer verbunden sein. Wenn Sie den Quasar mit dem Laptop im Reinraum verbinden, können Sie sich nicht mit dem anderen PC im Büro nebenan verbinden; von dort aus kann also auf den Quasar nicht zugegriffen werden. Sie müssen zuerst die Verbindung mit dem Laptop beenden, bevor sie eine Verbindung mit dem zweiten PC aufbauen können. Das schöne am Quasar ist andererseits, dass Sie ihn NUR mit dem PC im Raum nebenan, also außerhalb des Reinraums, verbinden müssen, da Sie von dort aus Zugriff auf alle Daten haben. Sie brauchen kein Laptop im Reinraum, es sei denn, Sie möchten die Datenerfassung dort verfolgen.
A:
Während der Testphase bei Kunden konnten wir uns bei eingeschalteter Power-Option mit jedem Punkt im Umkreis von 100 Metern verbinden – sogar durch mehrere Trockenbauwände hindurch. Verbindungsschwierigkeiten traten nur auf, wenn Betonwände oder Metalltüren dazwischen waren. In normalen Büro- oder Labor-Umgebungen gab es keinerlei Verbindungsprobleme. In mehreren Fällen, z.B. einer Solar-Leistungsmessung, bei der bei geschlossenen Türen gemessen wurde, hatten wir ständig Verbindung, obwohl wir uns in einem weitläufigen Gebäude bewegten. Mit der Standard-Ausstattung dürfte die Reichweite etwa 1/3 betragen, also rund 30 Meter.