Im Resonator eines CO2-Lasers werden CO2-Moleküle durch eine Gasentladung angeregt. Diese Anregungsenergie wird in einen Laserstrahl eingespeist, wenn er genügend Intensität aufweist. Um diese Intensität aufzubauen, werden an beiden Enden der Entladung Spiegel so platziert, dass der Laserstrahl vielfach vor und zurück reflektiert wird. Eine solche Anordnung wird als Laserresonator bezeichnet. In echten Resonatoren haben beide Spiegel eine gewisse Transmittanz: einer von ihnen ist das Auskoppelfenster, in dem die übertragenen Strahlen den verwendbaren Laserstrahl darstellen; beim anderen handelt es sich um den Rückspiegel, in dem der übertragene Strahl eine geringe Intensität aufweist und für Steuerungszwecke verwendet wird. - Um einen Laserresonator mit einer Ausgabeleistung von mehreren kW aufzubauen, muss die Gesamtlänge der Entladung mehrere Meter betragen. Die Distanz mit nur einer Entladung zu überbrücken, ist sehr problematisch. Deshalb wird sie in eine Reihe mehrerer Entladezyklen aufgeteilt. Um den mechanischen Aufbau so kompakt wie möglich zu gestalten, wird der Weg des Laserstrahls innerhalb des Resonators mehrfach ""gefaltet". Hierzu werden sogenannte Gesamtreflektoren verwendet.


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